Stationenlauf

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Stationenlauf
Art: Geländespiel
Spieleranzahl: beliebig; einzeln oder in Gruppen
Ort: im Gelände
Material: je nach Aufgabenstellungen
Dauer: beliebig, meist ab 30 Minuten
Vorbereitung: Stationen vorbereiten, Weg markieren

Ein Stationenlauf ist ein Geländespiel für beliebig viele Mitspieler. Die Teilnehmer absolvieren in Gruppen oder einzeln einen Weg durch offenes Gelände, bei dem mehrere - meist nur kurz dauernde - Stationen zu absolvieren sind. Der gesamte Stationenlauf kann mit einem Thema versehen sein und dementsprechend auf kreativ gestaltet sein - mit Spielgeschichte, Verkleidungen der Betreuer und Teilnehmer, zum Thema passenden Stations-Aufgaben, etc. ​Die Mitspielerzahl ist nahezu unbegrenzt, wenn genügend Stationen, Material und Betreuer zur Verfügung stehen und der Ablauf gut koordiniert ist.

Material

Je nach konkreter Umsetzung des Rahmens und der einzelnen Stationen ist unterschiedliches Material erforderlich. Typisch ist:

  • eine Laufkarte pro Person oder Gruppe, in der die Stationen eingetragen sind und der Erfolg bei einer Station eingetragen wird.
  • Material für die Stationen, je nach konkreter Aufgabenstellung (siehe Aufgaben).
  • eventuell ein Stempel bei jeder Station zum Eintragen in die Laufkarte

Vorbereitung

Ein Stationenlauf bedarf typischerweise umfangreicher Vorbereitung. Die Aufgaben bei den Stationen müssen geplant und vorbereitet, das Material dafür bereitgestellt werden. Der Rahmen des Stationenlaufes - ein thematischer Einstieg, ein Ausstieg mir Abschluss der Spielgeschichte, eventuell mit Siegerehrung - muss vorbereitet werden. Eine Laufkarte für die Teilnehmer sollte vorhanden sein, in der der Weg mit allen Stationen eingetragen ist (wenn der Weg durch freies Gelände führt) oder zumindest alle Stationen angeführt sind (wenn der Weg über eine kleinere Fläche führt, etwa eine Wiese oder einen Park).

Direkt vor der Durchführung müssen der Weg markiert werden (Wegweiser, etc.) und die Stationen aufgebaut werden.

Ablauf

Die Spieler absolvieren den Stationenlauf einzeln oder in kleinere Gruppen.

Einstieg

Typischerweise findet zunächst ein Einstieg statt, bei dem die Spielgeschichte vorgestellt und die konkrete Aufgabenstellung motiviert wird. Die Spieler/Gruppen erhalten hier die Laufkarte und werden anschließend koordiniert auf den Weg geschickt.

Die Aufgaben im Stationenlauf

Die Teilnehmer durchlaufen anschließend den Weg in der vorgegebenen Reihenfolge und absolvieren hintereinander alle Stationen. Bei jeder Station wird der Erfolg dokumentiert, beispielweise durch einen Stempel oder eine erhaltene Punkteanzahl durch die Betreuer. Nach der erfolgreichen Absolvierung werden die Teilnehmer in Richtung der nächsten Station gesendet.

Abschluss

Zum Ausstieg wird die Spielgeschichte thematisch abgeschlossen, der Erfolg gemeinsma gefeiert. Wenn Punkte erhoben wurde, kann es hier auch eine Siegerehrung geben.

Aufgaben

Für die Aufgaben bei den Stationen sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Die Aufgaben können insbesondere an die Spielgeschichte (das Thema) angepasst werden. Es kann sowohl durch Betreuer betriebene ("besetzte") Stationen, als auch unbesetzte mit meist schriftlichen Anweisungen an die Teilnehmer geben.

Durch Betreuer besetzte Stationen
Unbesetzte Stationen
  • Kreuzworträtsel (das Lösungswort beschreibt den weiteren Weg, z.b. an einer Kreuzung).
  • Geheimschrift (die Lösung beschreibt den weiteren Weg)
  • Variante der Fotoralley, die Teilnehmer müssen mehrere in der Umgebung geschossene Fotos nachstellen (d.h. den konkreten Ort finden und dort jeweils selber ein Foto schießen als Beweis)
  • Aufgaben mit Naturmaterialien: Sammelt Blätter 5 verschiedener Bäume, oder 6 verschiedene Blumen einer Wiese, etc.
  • Gestaltet ein Objekt aus Naturmaterialien (Land Art) und fotografiert dieses
  • Löst ein Stadt-Land-Fluss mit 5 verschiedenen Buchstaben, die in euren Vornamen vorkommen
Siehe auch

Varianten

Der Stationenlauf ist ein in zahlreichen Varianten umsetzbares Spiel für größere Gruppen:

  • Die Schatzsuche und die Schnitzeljagd sind bekannte konkrete Varianten.
  • Die Stationen können, wenn dies zur Spielgeschichte und zur räumlichen Situation passt, auch in beliebiger Reihenfolge angelaufen werden.
  • Ein Stationenlauf kann auch als Action Game umgesetzt sein. Dabei können die Stationen teilweise beliebig, eventuell sogar wiederholt angelaufen werden; die Spielgeschichte gibt aber eine gewisse sinnvolle Reihenfolge vor.
  • Es kann auch eine zentrale Station geben, zu der die Teilnehmer nach jeder Station zurückkehren, ihren Erfolg bekannt geben, und anschließend eine neue Aufgabenstellung erhalten. Eine Variante davon ist das 1-100-Spiel.